Amtszeltlager in Tremsbüttel vom 25. – 27. Juni
Zum nun bereits 11. Mal kamen die Jugendfeuerwehren des Amtes Bargteheide Land vom 25. – 27. Juni 2010 in Tremsbüttel auf dem Sportplatz zusammen. Am Freitagnachmittag trafen nach und nach alle Amtswehren ein. Traditionell ist ebenfalls die Stadt Bargteheide mit dabei, so dass mit den Jugendwehren Bargfeld-Stegen, Fischbek, Klein Hansdorf / Timmerhorn, Delingsdorf Hammoor und Tremsbüttel insgesamt sieben Jugendfeuerwehren und so etwa 120 Jugendliche anwesend waren. Viele Jugendwehren hatten das gute Wetter genutzt, um gleich mit dem Fahrrad anzureisen. Kaum angekommen begann auch schon das emsige Treiben auf dem Sportplatz – Zelte wurden aufgebaut, Taschen geschleppt, die Musik ausprobiert und das Zeltgelände erkundet. Um 18.30 Uhr war es dann soweit, das Zeltlager wurde offiziell eröffnet und nach einigen Grußworten und einer Vorstellung des Programms gab es direkt im Anschluss Steaks und Würstchen vom Grill, selbstgemachte Salate von den Eltern der JF-Tremsbüttel und leckere Pommes Frites.
Am Abend ging es dann für alle Jugendlichen auf einen naheliegenden Bauernhof – natürlich mit ihren Löschgruppenfahrzeugen, denn die Einsatzmeldung lautete „Dachwohnung in Brand“. Zudem gab der Einsatzleitwagen der TEL auch noch bekannt, dass sich in unmittelbarer Nähe des Bauernhofes ein Zusammenstoß eines Traktors mit einem Reisebus ereignet hatte. Nun mussten erst einmal die Einsatzkräfte aufgeteilt werden, zwei Abschnittsleitungen übernahmen die jeweiligen Einsätze und kommunizierten mit der Einsatzleitung über die jeweils aktuelle Lage.
Doch die anfängliche Lagemeldung hatte sich schnell zu einem richtigen Großeinsatz gewandelt – der Reisebus war vollbesetzt, viele Verletzte waren inzwischen unter Schock in den Wald gelaufen, der Trecker hatte eine giftige Flüssigkeit im Tank, die natürlich auch noch aus dem beschädigten Anhänger auslief, zwei Betrunkene machten im Wald eine großes Feuer und der Wohnungsbrand war durch eine Schweißexplosion ausgebrochen, nach der auch fünf Arbeiter vermisst wurden. Sofort wurde der Rettungsdienst alarmiert, der mit mehreren Rettungswagen, Krankentransportwagen und außerdem noch mit einem großen LKW anrückte. Die täuschend echt geschminkten „Verletzten“ wurden von den Sanitätern in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen sofort versorgte, ein großes Zelt wurde zur Versorgung der vielen Verunglückten aufgebaut und einige Patienten ins Krankenhaus gefahren.
Als gegen halb elf „Feuer aus“ gemeldet werden konnte, alle Verletzen gerettet und versorgt waren, ging es dann an das Aufräumen und die Rückfahrt zum Zeltplatz. Insgesamt waren 14 Fahrzeuge der Feuerwehr und zehn Fahrzeuge der SEG an dieser Übung beteiligt.
Die etwa ein Kilometer Schlauchleitung, die von einem nahen Regenwasserrückhaltebecken zu dem Hof gelegt wurden, die Rettung der vielen Verletzten und Auffangen des Gefahrenstoffes hatten am Ende viele Jugendliche müde gemacht und so ging es recht schnell in die Zelte, nachdem es für alle Jugendlichen, Helfer, Verletztendarsteller und den Sanitätsdienst noch eine Wurst vom Grill gab.
Am nächsten Morgen ging es ausgeschlafen an das Üben der Jugendflamme, die am nächsten Tag abgenommen werden sollte. Nach dem Mittagessen starteten alle Jugendlichen bei herrlichem Sonnenschein mit ihren Fahrrädern zu einer Orientierungsfahrt durch die Gemeinde Tremsbüttel. Unterwegs mussten die Jugendlichen an neun Stationen ihr Geschick, sportliches Können und Wissen unter Beweis stellen. So wurden unter anderem Kisten bis unter das Hallendach gestapelt, mit einer Tonne ein Teich überquert, auf und mit einem großen, hölzernen „A“ gelaufen und große Strohballen durch einen Parcours gerollt. Am Ende setzte sich die Jugendfeuerwehr Fischbek durch und gewann die Orientierungsfahrt vor der JF Tremsbüttel. Den dritten Platz teilten sich punktgleich die Jugendwehren aus Klein Hansdorf / Timmerhorn und Delingsdorf.
Nach Sonnenuntergang versammelten sich alle Jugendfeuerwehren und gingen mit musikalischer Begleitung durch den Musikzug Hammoor mit brennenden Fackeln durch die Gemeinde. Mit anwesend waren bei dem Fackelmarsch auch die Einsatz- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Tremsbüttel, Kreisbrandmeister Gerd Riemann, Amtswehrführer Hans Kunde und Wehrführer Günther Köhn aus der Gemeinde Bargfeld-Stegen. Nach dem Marsch guckten sich alle Teilnehmer noch gemeinsam eine Präsentation der Bilder der vergangenen zwei Tage an, bevor die Jugendfeuerwehr Tremsbüttel als Gastgeber mit ihren Fackeln zwei große Lagerfeuer entzündete, an denen jeder den Abend gemütlich ausklingen lassen konnte.
Am Sonntagmorgen standen schlussendlich noch die Prüfungen zur Jugendflamme I und II an. Hier zahlte sich das ausgiebige Üben am Vortag aus – insgesamt 47 Jugendliche ließen sich prüfen und meisterten alle Fragen zum Notruf und zum Hydranten und waren in der Lage die geforderten Knoten und Stiche, sowie das Ausrollen einer Schlauchlänge und den Aufbau eines Wasserwerfers zu zeigen. Gratuliert wurde bei der Verabschiedung den 21 Jugendlichen, die die erste Stufe der Jugendflamme absolvierten und den 26 Jugendlichen, die nun stolz die zweite Stufe an ihrer Uniform tragen dürfen. Zu guter Letzt ging es noch um die Verleihung des Friendship-Pokals. Der Jugendfeuerwehr, die sich am meisten durch kameradschaftliches Verhalten innerhalb der eigenen Gruppe und auch nach außen hin ausgezeichnet hat, wird dieser Wanderpokal verliehen. Nach einigen Beratschlagungen innerhalb des Organisationsteams stand am Ende klar fest, dass diese Ehre in diesem Jahr der Jugendfeuerwehr Delingsdorf zu Teil werden sollte.
So endete das Zeltlager am Sonntagmittag und alle Jugendwehren machten sich zügig auf die Heimreise, denn später stand ja noch die Achtelfinalbegegnung zwischen Deutschland und England bei der Fußball WM an, die niemand verpassen wollte. Abschließend lässt sich sagen dass das Zeltlager mal wieder eine rundum gelungene Veranstaltung war, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.
Am Abend ging es dann für alle Jugendlichen auf einen naheliegenden Bauernhof – natürlich mit ihren Löschgruppenfahrzeugen, denn die Einsatzmeldung lautete „Dachwohnung in Brand“. Zudem gab der Einsatzleitwagen der TEL auch noch bekannt, dass sich in unmittelbarer Nähe des Bauernhofes ein Zusammenstoß eines Traktors mit einem Reisebus ereignet hatte. Nun mussten erst einmal die Einsatzkräfte aufgeteilt werden, zwei Abschnittsleitungen übernahmen die jeweiligen Einsätze und kommunizierten mit der Einsatzleitung über die jeweils aktuelle Lage.
Doch die anfängliche Lagemeldung hatte sich schnell zu einem richtigen Großeinsatz gewandelt – der Reisebus war vollbesetzt, viele Verletzte waren inzwischen unter Schock in den Wald gelaufen, der Trecker hatte eine giftige Flüssigkeit im Tank, die natürlich auch noch aus dem beschädigten Anhänger auslief, zwei Betrunkene machten im Wald eine großes Feuer und der Wohnungsbrand war durch eine Schweißexplosion ausgebrochen, nach der auch fünf Arbeiter vermisst wurden. Sofort wurde der Rettungsdienst alarmiert, der mit mehreren Rettungswagen, Krankentransportwagen und außerdem noch mit einem großen LKW anrückte. Die täuschend echt geschminkten „Verletzten“ wurden von den Sanitätern in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen sofort versorgte, ein großes Zelt wurde zur Versorgung der vielen Verunglückten aufgebaut und einige Patienten ins Krankenhaus gefahren.
Als gegen halb elf „Feuer aus“ gemeldet werden konnte, alle Verletzen gerettet und versorgt waren, ging es dann an das Aufräumen und die Rückfahrt zum Zeltplatz. Insgesamt waren 14 Fahrzeuge der Feuerwehr und zehn Fahrzeuge der SEG an dieser Übung beteiligt.
Die etwa ein Kilometer Schlauchleitung, die von einem nahen Regenwasserrückhaltebecken zu dem Hof gelegt wurden, die Rettung der vielen Verletzten und Auffangen des Gefahrenstoffes hatten am Ende viele Jugendliche müde gemacht und so ging es recht schnell in die Zelte, nachdem es für alle Jugendlichen, Helfer, Verletztendarsteller und den Sanitätsdienst noch eine Wurst vom Grill gab.
Am nächsten Morgen ging es ausgeschlafen an das Üben der Jugendflamme, die am nächsten Tag abgenommen werden sollte. Nach dem Mittagessen starteten alle Jugendlichen bei herrlichem Sonnenschein mit ihren Fahrrädern zu einer Orientierungsfahrt durch die Gemeinde Tremsbüttel. Unterwegs mussten die Jugendlichen an neun Stationen ihr Geschick, sportliches Können und Wissen unter Beweis stellen. So wurden unter anderem Kisten bis unter das Hallendach gestapelt, mit einer Tonne ein Teich überquert, auf und mit einem großen, hölzernen „A“ gelaufen und große Strohballen durch einen Parcours gerollt. Am Ende setzte sich die Jugendfeuerwehr Fischbek durch und gewann die Orientierungsfahrt vor der JF Tremsbüttel. Den dritten Platz teilten sich punktgleich die Jugendwehren aus Klein Hansdorf / Timmerhorn und Delingsdorf.
Nach Sonnenuntergang versammelten sich alle Jugendfeuerwehren und gingen mit musikalischer Begleitung durch den Musikzug Hammoor mit brennenden Fackeln durch die Gemeinde. Mit anwesend waren bei dem Fackelmarsch auch die Einsatz- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Tremsbüttel, Kreisbrandmeister Gerd Riemann, Amtswehrführer Hans Kunde und Wehrführer Günther Köhn aus der Gemeinde Bargfeld-Stegen. Nach dem Marsch guckten sich alle Teilnehmer noch gemeinsam eine Präsentation der Bilder der vergangenen zwei Tage an, bevor die Jugendfeuerwehr Tremsbüttel als Gastgeber mit ihren Fackeln zwei große Lagerfeuer entzündete, an denen jeder den Abend gemütlich ausklingen lassen konnte.
Am Sonntagmorgen standen schlussendlich noch die Prüfungen zur Jugendflamme I und II an. Hier zahlte sich das ausgiebige Üben am Vortag aus – insgesamt 47 Jugendliche ließen sich prüfen und meisterten alle Fragen zum Notruf und zum Hydranten und waren in der Lage die geforderten Knoten und Stiche, sowie das Ausrollen einer Schlauchlänge und den Aufbau eines Wasserwerfers zu zeigen. Gratuliert wurde bei der Verabschiedung den 21 Jugendlichen, die die erste Stufe der Jugendflamme absolvierten und den 26 Jugendlichen, die nun stolz die zweite Stufe an ihrer Uniform tragen dürfen. Zu guter Letzt ging es noch um die Verleihung des Friendship-Pokals. Der Jugendfeuerwehr, die sich am meisten durch kameradschaftliches Verhalten innerhalb der eigenen Gruppe und auch nach außen hin ausgezeichnet hat, wird dieser Wanderpokal verliehen. Nach einigen Beratschlagungen innerhalb des Organisationsteams stand am Ende klar fest, dass diese Ehre in diesem Jahr der Jugendfeuerwehr Delingsdorf zu Teil werden sollte.
So endete das Zeltlager am Sonntagmittag und alle Jugendwehren machten sich zügig auf die Heimreise, denn später stand ja noch die Achtelfinalbegegnung zwischen Deutschland und England bei der Fußball WM an, die niemand verpassen wollte. Abschließend lässt sich sagen dass das Zeltlager mal wieder eine rundum gelungene Veranstaltung war, die allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat.
